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BUCHTIPPS UND MEHR RUND UM THEMEN WIE HUNDEFUTTER UND KATZENFUTTER IN DER LESEECKE VON ARAS SALZBURG / TIERNAHRUNG

Sommerzeit - Hitzezeit - Sonnenbrandgefahr!

Die schönste Jahreszeit, der Sommer, lockt mit Sonnenschein und jeder Menge Aktivitäten ins Freie! Doch so schön und gesund es auch ist, mit dem Hund zusammen draussen im Freien die Sonne zu geniessen, lauert hier leider auch eine Gefahrenquelle, die wir nicht unterschätzen dürfen, nämlich der Sonnenbrand. Genau wie wir Menschen können auch Hunde oder Katzen einen schmerzhaften Sonnenbrand zuziehen, mit ganz ähnlichen Folgen wie bei uns Menschen. Katzen hingegen "verziehen" sich eher von selber an ein schattiges Plätzchen - bei Nacktkatzen oder ganz weisshaarigen Katzen mit hellen Nasen ist allerdings ebenfalls Vorsicht geboten!

Checkliste zur Vermeidung von Sonnenbrand

  1. Vermeidung zu starker Sonneneinstrahlung beispielsweise während der Mittagshitze
  2. Schattenplätze sicherstellen, Kühlmatten verwenden
  3. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr für den Hund achten
  4. Hunde dürfen im Sommer NICHT alleine im Auto gelassen werden - Gefahr der Überhitzung und Erstickens
  5. Sonnencreme schützt auch empfindliche Hundeschnauzen
  6. Ev. Hundekleidung mit UV-Schutz verwenden (Vorsicht vor Hitzestau unter der Kleidung)
  7. Beobachten Sie Ihren Hund! Zeigen sich Kreislaufprobleme, wenden Sie sich bitte umgehend an einen Tierarzt!


Welche Körperpartien von Sonnenbrand sind besonders gefährdet?

Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft sondern vor allem auch ungesund. Nicht nur wir Menschen, auch unsere Vierbeiner wollen vor Sonnenbrand geschützt sein. Denn nicht jedes Fell schützt vor UV-Strahlung. Grundsätzlich sind Tiere mit kurzem Fell und hellen Haaren anfälliger für die gefährlichen UV-Strahlen, während ein langes Fell und dunkle Haare grösseren Schutz bieten.

Alle Hunde haben jedoch die gleichen empfindlichen Stellen, an denen Sonnenbrand besonders schnell auftritt. Es handelt sich hierbei vor allem um die Maul- und Nasenpartien, die Innenseite der Ohren sowie die Ohrspitzen und die Schädeldecke. Die spärlich behaarte Unterseite des Hundes ist ebenfalls einem höheren Risiko ausgesetzt, wenn der Hund gerne auf dem Rücken liegt und sich die warmen Strahlen auf den Bauch scheinen lässt.

Gerade bei Katzen mit weissem Fell sollte man vor allem auf die Nase und die Ohren achtgeben und gegebenenfalls schützen, sollte es sich bei der Mieze um eine Sonnenanbeterin handeln!

Welche Rassen sind besonders betroffen?

Sonnenbrandgefährdet sind besonders weisshaarige und kurzhaarige Hunderassen, wie der Dogo Argentino, weisse Bulldoggen, der Whippet, Dalmatiner oder Beagle. Naturgemäss sind natürlich auch Nackthunde und Nacktkatzen hochgradig gefährdet, da ihnen das Fell als natürlicher Schutz vor der Sonneneinstrahlung fehlt.


Wie schütze ich mein Tier effektiv vor Sonnenbrand?

Das einfachste Mittel zum Schutz des Hundes vor Sonnenbrand, ist Schatten. Gerade die Mittagssonne ist besonders intensiv und stellt das höchste Risiko dar, nicht nur für die Haut, sondern für den gesamten Organismus. Hundebesitzer sollten bestrebt sein, den Hund nicht übermässig der Sonne auszusetzen, sondern schattige Aufenthaltsplätze zu suchen und zu schaffen. Dies kann ein Sonnenschirm am Strand oder das Blätterdach der Bäume an der Spazierstrecke sein. Die Möglichkeit, der Sonne zu entkommen, sollte bei jedem Aufenthalt im Freien berücksichtigt werden.

Auch Hunde und Katzen können durch Sonnencreme und -spray vor Sonnenbrand geschützt werden, wobei sich Sprays auf Fell wesentlich leichter auftragen und verteilen lassen als Creme. Entsprechende Produkte gibt es im Tierfachhandel oder in der Apotheke. In Ausnahmefällen können auch
Sonnenschutzprodukte angewendet werden, die eigentlich für Menschen gedacht sind, allerdings nur dann, wenn es sich um Cremes oder Sprays ohne Parfüm, Silikon und Para-Aminobenzoesäure (PABA) handelt. Das trifft beispielsweise auf Sonnencremes für Kinder und Personen mit empfindlicher Haut zu. Da zu erwarten ist, dass der tierische Begleiter versuchen wird, die gecremten Stellen abzulecken, sollte man sich auf jeden Fall über die Inhaltsstoffe informieren.

Die Augenpartie von Hunden ist besondersempfindlich gegenüber Sonnenbrand, darf aber unter keinen Umständen mit Sonnenschutzmitteln behandelt werden. Zum Schutz der Augenpartie gibt es spezielle Sonnenbrillen für Hunde. Diese sind für Mensch und Tier gewöhnungsbedürftig und werden sicher auch nicht von jedem akzeptiert, können aber nicht nur die Haut schützen, sondern helfen auch dabei, die Augengesundheit zu erhalten.

Bei hoher Sonneneinstrahlung wie etwa im Gebirge können T-Shirts, Mäntel oder Kappen lichtempfindlichen Hunden Schutz bieten. Spezielle Kleidung für den Hund, die über besonderen UV-Schutz verfügt, steht im Handel ebenfalls zur Verfügung. Beim Einsatz entsprechender Produkte muss aber bedacht werden, dass es unter der schützenden Schicht zu einem Wärmestau kommen kann.

Ganz bewusst beobachtet und eventuell auch geschützt werden, sollte Narbengewebe nach Operationen oder Verletzungen. Auch bei Tieren, die von Krankheiten oder genetischen Defekten betroffen sind, die zu Minderbehaarung führen, ist ein Sonnenschutz unumgänglich.

Die Einnahme bestimmter Medikamente kann die Lichtempfindlichkeit der Haut ebenfalls erhöhen. Wenn der Hund oder die Katze also wegen einer akuten oder chronischen Erkrankung unter Medikation steht, sollten die möglichen Auswirkungen auf die Haut mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden.


Sonnenbrand richtig erkennen und unbedingt behandeln!

Die von Sonnenbrand betroffenen Hautstellen sind gerötet und sehen entzündet aus und es kann zusätzlich zu Schuppenbildung kommen. Hundehaut wirft in der Regel keine Blasen. Die betroffenen Stellen können vom Hund zunächst als eher juckend statt schmerzhaft empfunden werden, achten Sie also auf vermehrtes Kratzen. Wenn es sich um eine schwere Verbrennung handelt, nimmt man am besten Kontakt mit der Tierärztin oder dem Tierarzt auf. Denn intensive Rötungen treten oft gemeinsam mit schwerwiegenden Entzündungen auf. Da diese Schmerzen oder Juckreiz verursachen, kann es passieren, dass sich Bello so lange kratzt, bis eine Wunde entsteht. Kommt diese mit Schmutz in Berührung, kann sich eine Infektion bilden.

Natürlich sind auch Äusserungen von Schmerz ein Signal, den Hund auf einen möglichen Sonnenbrand hin zu untersuchen. Wenn entsprechende Anzeichen vorhanden sind, können die betroffenen Körperstellen des Hundes mit Wasser gekühlt werden. Ein Besuch beim Tierarzt ist aber in jedem Fall ratsam und zu empfehlen!


Und nun wünschen wir euch und euren Tieren einen wunderschönen Sommer und am besten ganz OHNE Sonnenbrand!


Euer Team von ARAS Salzburg/Tiernahrung

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Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen diese beiden Bücher:

"Wenn Futter krank macht" von Dr. Martin Buksch, Cadmos Verlag

Ein Buch über Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten bei Hunden

"Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm, Heyne Verlag

Ein brilliant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie

"Zeit für Tiere" - das ARAS-Magazin für Tierfreunde

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