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BUCHTIPPS UND MEHR RUND UM THEMEN WIE HUNDEFUTTER UND KATZENFUTTER IN DER LESEECKE VON ARAS SALZBURG / TIERNAHRUNG

RASSEPORTRAIT - Ein Traum in blaugrau

Die Fellfarbe der Chartreux darf von Hell- bis Dunkelgrau variieren – keine Kompromisse gibt es allerdings bei weißen Haaren und auch nicht bei den Augen: nur die unwiderstehliche Bernsteinfarbe ist erlaubt!

Kartäuser, Malteser oder Chartreux – viele Namen gibt es für die elegante Katze mit dem blaugrauen Fell und den bernsteinfarbenen Augen. Auch die Geschichte der Rasse liest sich wie ein spannender Roman und zieht sich über viele Jahrhunderte. Heute ist die Kartäuserkatze (so wird sie in Deutschland oft genannt) eine beliebte Familienkatze und ein Traum für viele tierliebende Menschen.

Text: Michaela Speringer

Die Kartäuserkatze stammt wahrscheinlich ursprünglich aus dem Orient und wurde über die Kreuzzüge mit nach Europa gebracht. Die ersten blaugrauen Katzen in Frankreich waren Mitbringsel von Orientreisenden. Anfangs nannte man sie deshalb Syrier oder Zypernkatzen. In Frankreich vermischten sie sich mit den einheimischen Katzen und wurden mit ihrem grauen Fell zu einer gewohnten Erscheinung. Im „Wörterbuch des Handels, der Naturgeschichte und der Künste“ der Brüder Savary aus dem Jahr 1723 werden die grauen Katzen ebenfalls erwähnt. In dieser Zeit waren sie aber nicht nur Mäusefänger, sondern auch bei Metzgern und Kürschnern sehr beliebt und wurden wegen ihres Fells und ihres Fleisches zur Handelsware.


Von Kartäuser zu Chartreux

Warum die Katzenrasse und die Mönche den gleichen Namen tragen ist unklar. In den Klöstern widmete man sich zwar Züchtungen, allerdings gibt es keinen Beleg für die Zucht von Katzen. Vielleicht haben die grauen Wollmäntel der Kartäusermönche den Namen der Katzen inspiriert? Ab 1925 züchteten die Geschwister Léger die moderne Chartreux, deren Basis wildlebende graue Katzen waren. Im Jahr 1933 gewannen sie den Pariser Cat-Club mit ihrer Katze „Mignonne de Guerveur“. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es nur mehr eine reduzierte Anzahl von Zuchtkatzen. Um die Basis aufzufrischen, kreuzte man mit graublauen Britisch Kurzhaar, bis die beiden Rassen sich immer mehr ähnelten, woraufhin 1970 der Katzen-Weltverband die beiden Rassen
zusammenführte.

Ab 1977 wurde die Rasse Chartreux wieder als eigene Rasse geführt, dafür setzte sich der eigens gegründete Verein „Club de Chat des Chartreux“ ein. Die offiziellen Rassebezeichnungen sind heute Chartreux (CHA) und Britisch Kurzhaar (BKH). Die blaugraue Britisch Kurzhaar heißt British Blue und wird im deutschsprachigen Raum oft fälschlicherweise als Kartäuserkatze bezeichnet.

Doppelgänger


Britisch Kurzhaar-Katzen gibt es in allen möglichen Farben und Zeichnungen. Die Chartreux hat hingegen ein graublaues Fell und keine Zeichnung. Hat man zwei graue Vertreter beider Arten vor sich, ist es für den Kenner aber trotzdem möglich, die beiden Rassen zu unterscheiden: Die Augen sind bei der Chartreux mandelförmig bei der Britisch Kurzhaar-Katze (BKH) sollten sie rund sein; auch die Fellstruktur gibt einen Hinweis zur Unterscheidung, bei der BKH steht das Fell vom Körper ab und wirkt fast plüschartig. Insgesamt ist die Kartäuserkatze kleiner und durch die längeren Beine auch etwas eleganter als die Britisch Kurzhaar. Die Chartreux darf lediglich blaugraues Fell haben, das aber von einem hellen bis zu einem ganz dunklen blaugrau reichen kann. Weisse Haare oder grüne Augen sind in der Zucht unerwünscht.

Eine unkomplizierte Schönheit Die Chartreux-Katze hat ein ruhiges Wesen, liebt Gesellschaft und ist selten aggressiv, ein bisschen Wildheit hat sie sich allerdings erhalten. Man kann sie entweder in einem Garten mit Freilauf halten, wenn sie genügend Reize hat und psychisch ausgelastet ist, fühlt sie sich aber auch in einer Wohnung wohl. Sie lebt gern gemeinsam mit anderen Katzen, Kindern oder auch Hunden, zu viel Stress sollte man ihnen aber nicht zumuten. Die grauen Katzen sind sehr intelligent und harmonieliebend, in einer neuen Umgebung finden sie sich schnell zurecht.

Was sie ebenfalls zu problemlosen Begleitern des Menschen macht, ist ihr einfach zu pflegendes Fell, das sich nicht so leicht verknotet und ihre leise Stimme. Im Gegensatz zu vielen lauten orientalischen Rassen ist das Miauen der Kartäuserkatze eher leise. Die Chartreux ist eine sehr gesunde Rasse, die auch nicht anfällig für Erbkrankheiten ist.

Quelle: ARAS Tiermagazin "Zeit für Tiere" Ausgabe Nr. 121

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Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen diese beiden Bücher:

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